Rosenmontagszug als "Lohn"

Ehrenamtliche Tätigkeit im GTV führte zu karnevalistischem Hochgenuss der besonderen Art

Von den vielen Tausend Bonnern, die in Vereinen und Organisationen freiwillig tätig sind, hatten - nach ein bisschen Losglück - einige die Gelegenheit, als Gast des Oberbürgermeisters den Bonner Rosenmontagszug aus einer besonderen Perspektive zu erleben. Mittendrin auch ein Handballer des Godesberger Turnvereins.

"Die Nummer meiner Ehrenamtskarte war in der Lostrommel und wurde gezogen", erklärt Stephan Weber, Leiter des Männerbereichs der Handballabteilung, auf die Frage, wie er es denn auf die Tribüne geschafft habe.
Zweieinhalb Stunden närrischer Hochgenuss als kleines Dankeschön für die vielen Stunden freiwilliger Arbeit. "Ich finde das eine sehr schöne Geste. Aber leider erreicht dieser Dank ja stellvertretend nur einen ganz kleinen Bruchteil der vielen, vielen Freiwilligen, ohne deren Mitarbeit die gemeinnützigen Vereine nicht lebensfähig wären."
Auch der Bonner Rosenmontagszug selbst ist ein gutes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement das gesellschaftliche Leben gestaltet. Neben den Karnevalsgesellschaften bereicherten Sportvereine, Schulen, kirchliche Jugendgruppen, Tanzschulen und viele private Organisationen das bunte Bild des Zuges.

Foto: GTV 1888 e.V.
Der Oberbürgermeister und seine Gäste „besichtigten" von der Treppe des frisch renovierten Rathauses aus den Rosenmontagszug.

Foto: GTV 1888 e.V.
Auch Prinz Kurt II. und Godesia Jutta schunkelten
auf der Bonner Rathaustreppe.
Foto: GTV 1888 e.V.
Krönender Abschluss: Der Prunkwagen von Prinz Christoph I. und Bonna Karin IV.


Abteilung Handball, 08.03.2011

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